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Pointiert, witzig, ehrlich, dabei aber nie wirklich böse - das waren die Zeichnungen von Olaf Gulbransson (1873-1958). Bereits zu seinen Lebzeiten feierte der gebürtige Norweger große Erfolge als Karikaturist für den Simplicissmus. In den 20er Jahren hatte es ihn an den Tegernsee verschlagen, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1958 zuhause war.
1966 ehrte die Stadt Tegernsee ihren berühmten Wahl-Sohn mit einem Museum im Tegerseer Kurgarten.
Seit 1999 informiert das Museum Tegernseer Tal im Alten Pfarrhof Tegernsee über Kultur und Geschichte einer der traditionsreichsten Regionen Altbayerns - in 17 Räumen mit rund 850 Ausstellungsobjekten vom 14.-20. Jahrhundert.
Schwerpunkte sind die Geschichte des Tegernseer Tales vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Zeugnisse des bäuerlichen Lebens und das traditionelle Handwerk.
Das Museum im Gsotthaberhof war bis 1803 ein Lehen des Benediktinerklosters Tegernsee. Es wurde 1960 von der Gemeinde Rottach-Egern gekauft und später nach Aufgabe der Landwirtschaft an den Pferdeliebhaber Thomas Böck verpachtet. Er sammelte ausgediente Wägen, Kutschen und Schlitten, die schon damals fast alle älter als hundert Jahre waren.
Das Heimatmuseum Gmund gibt einen kulturhistorischen Abriss über ein großes Faszinosum der Menschheit und damit über das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Es zeigt die Tegernseer Jagdkultur in all ihren Facetten und offenbart einen sehr persönlichen Bezug zum Tal.